Pavlova


Hierzulande so gut wie unbekannt erfreut sich Pavlova in Neuseeland und Australien besonders zur Weihnachtszeit großer Beliebtheit. Kein Wunder, ist das innere locker luftig und irgendwie leicht schwammiger Konsistenz, ist die Kruste leicht knackend und einem klassischen Baiserkuss gar nicht so unüblich. Im Prinzip ist Pavlova ja auch nichts anderes: Ein riesiger Baiserkeks mit einem weichen Kern und Früchten oben drauf. In Neuseeland liebt man dieses Gebäckstück. Auch wenn man lieber nicht fragen sollte, ob es ein Australier oder ein Neuseeländer erfunden hat. Denn hier teilen sich die Geister.

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Dem Baiser werden neben Zucker und Säure auch Speisestärke hinzugefügt. Dadurch soll verhindert werden, dass das Pavlova nach dem Backen zusammen fällt und sich besser schneiden lässt. Außerdem sollte man die Ofentür – anders als ich es gemacht habe – geschlossen halten, während der Kuchen auskühlt. Andernfalls fällt er in sich zusammen.

On Früchten kommt oben drauf, was man gerade hat. Da in Neuseeland zur Weihnachtszeit gerade Sommer ist, findet man recht oft Kiwis und diverse Beeren. Bei den Beeren hab ich mich auf eine Schale Heidelbeeren beschränkt, die mich im Supermarkt angegrinst und die ich mit schlechtem Gewissen mitgenommen habe. Denn eigentlich achte ich ja auf saisonalität 😀 Aber an sich kommt drauf, was man gerade hat und mag. Der Phantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt.

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Serviert wurde die Pavlova bei uns zu Silvester. Bei 6 Köpfen hatte der leckere Baiser keine Chance den Abend zu überleben und für mich steht fest: Das gibt es garantiert (vor allem im Sommer) öfter.

Klick zum Rezeptdownload

Vegetarisch, Lactosefrei möglich, Nussfrei, Weizenfrei, Glutenfrei, Sojafrei

Zutaten:
Pavlova:
6 Eiweiß
330g Zucker
4Pck. Vanillezucker
1TL Essig
2TL Speisestärke

Deko:
2 Becher Schlagsahne
Diverses Obst
(z.B.: 100g Heidelbeeren,
1 Granatapfel, 1 Kaki)

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Zubereitung:
1. Ofen auf 110° Ober-/Unterhitze vorheizen (kein Umluft!)
Zucker und Vanillezucker mischen. Eiweiß in eine Schüssel geben und für 10 Minuten aufschlagen. Dabei nach und nach den Zucker hinzufügen. Es sollte eine dicke und glänzende Baisermasse entstehen. Nun den Essig und die Speisestärke unterrühren.

  1. Die Baisermasse auf einem Backpapier auf etwa 26cm∅ ausstreichen. Zur Orientierung kann man dafür auf die Unterseite des Backpapiers einen Kreis dieses Durchmessers zeichnen. Für etwa 90 Minuten backen, bis die Pavlova eine cremige Farbe angenommen hat. Im geschlossenen Ofen vollständig auskühlen lassen.

  2. Die Sahne steif schlagen. Die Früchte waschen, gegebenenfalls klein schneiden. Die Sahne auf der Pavlova verteilen und mit den Früchten belegen.

Am besten am Tag der Zubereitung servieren und genießen.

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2 Kommentare

  1. Sieht lecker aus und schmeckt bestimmt entsprechen gut. Daumen hoch. Nichts für Veganer, aber immerhin rein vegetarisch. Ich nehm jetzt auch mehr Eiweiß aus Milchprodukten zu mir. Trink einmal am Tag einen Eiweiß-Shake aus Molke-Pulver und Milch. Das ist wie ein großes Steak, blutet aber nicht 😉

Nur keine falsche Scheu, einfach was nettes schreiben ;-)

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