Apfelstrudel


Hallo ihr Lieben 🙂

Inzwischen habe ich – endlich – das Gastgeschenk-Projekt beendet, es von einer Freundin Kontrolllesen lassen (sehr über einige Dinge lachen müssen) und kann es die Tage drucken lassen. Ahu! 😀  Nun, da ich endlich damit fertig bin, habe ich auch endlich Zeit, mich um die ganzen Rezepte zu kümmern, die sich inzwischen auf meinem Desktop sammeln.

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Ich bin immer davon ausgegangen, dass „Strudel-machen“ eine fürchterlich schwierige und komplizierte Sache wäre. Aber es erstaunlich gut funktioniert – doch vielleicht hatte ich auch einfach nur eine ordentliche Prise Glück? Das kann ich zwar nicht abschätzen, aber trotzdem bin ich super froh, mal einen Strudel selber gemacht zu haben – ganz ohne fertig gekauften Teig.

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Allerdings werde ich – wenn ich noch mal Apfelstrudel mache – die Apfelstücke ein wenig größer lassen. Aus Angst, dass der Teig beim Aufrollen an groben Apfelstücken einreißen könnte, habe ich die Äpfel mittel-fein gehackt. Mit größeren Stücken hätte es mir jedoch rein – optisch gesehen – besser gefallen.

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Was ich ja recht gerne mache, ist nach dem Ursprung von traditionellen Rezepten zu suchen. Dabei stieß ich auf eine Sage, laut der der Strudelteig von türkischen Baklava-Teig abstammen soll. Schließlich brachten die Araber den Teig über Ägypten, Palästina und Syrien bis in die Türkei, von wo das Gebäck als Verpflegung bei Feldzügen nach Österreich gelangt sein soll.
Und auch heute scheint der Strudel wieder als Reiseverpflegung beliebt zu werden. Vor ein paar Tagen stieß ich auf eine Anleitung, wie man den Apfelstrudel einwecken kann. Vielleicht probiere ich das die Tage noch mal aus. Ich will jetzt wissen, ob es klappt oder nicht 😉

Vegetarisch, Vegan möglich, Lactosefrei möglich, Eifrei, Sojafrei, Nussfrei,

Zutaten:
Strudelteig:

  • 80ml Wasser, lauwarm
  • 1EL Öl
  • 1/2TL Essig
  • Prise Salz
  • 150g Mehl
  • Mehl zum Ausrollen

Füllung:

  • 40g Butter oder Alsan
  • 80g Semmelbrösel
  • 60g Zucker
  • ½ tsp. Zimt
  • 50g Rosinen
  • 3tbsp.Rum
  • 900g Äpfel (3-4 große)
  • 1tsp. Zitronensaft


Zubereitung:

  1. Teig: Wasser, Öl, Essig und Salz in einer Schüssel vermengen. Die Hälfte des Mehls unterrühren, bis es sich gut mit dem Rest verbunden hat, dann das restliche Mehl unterkneten. Für etwa 10 Minuten kneten, bis der Teig nicht mehr klebrig und sehr elastisch ist. Mit etwas Öl einreiben, mit einer Frischhaltefolie abdecken und eine Stunde ruhen lassen.
  2. Füllung: Derweil Butter in einem Topf zum Schmelzen bringen. Semmelbrösel unterrühren und anrösten, bis sie golden sind. Auskühlen lassen. Zucker und Zimt mischen, dann unter die gerösteten Semmelbrösel rühren. Beiseite stellen.
  3. Die Rosinen mindestens 10 Minuten im Rum einweichen. Währenddessen die Äpfel schälen und fein würfeln. Mit Zitronensaft mischen. Die eingeweichten Rosinen ohne den nicht aufgenommenen Rum unterrühren.
  4. Den Strudelteig vor dem Ausrollen ein paar Mal auf die Arbeitsfäche werfen, dann auf einem bemehlten Tuch zunächst ausrollen, anschließend von der Mitte her nach außen immer dünner ziehen, bis der Teig durchscheinend wird. Der Teig sollte etwa quadratisch sein.IMG_9718
  5. Ofen auf 190° Umluft vorheizen.
    Den Kuchen mit der Butter bestreichen und zunächst mit der Semmelbröselmischung bestreichen. Anschließend die Apfelstücke darauf verteilen. Dabei am Rand etwa 4cm Platz lassen. Diesen Rand nun über die Füllung einschlagen und mithilfe des Handtuches aufrollen.
  6. Die Rolle mit Butter bestreichen und zu einem „U“ geformt auf das Backblech legen. Die Naht sollte dabei unten liegen. 30 Minuten im Ofen backen, dabei alle 10 Minuten mit etwas Butter einstreichen. Wenn der Strudel eine gold-braune Farbe annimmt, ist der Strudel fertig. Aus dem Ofen holen, mit Puderzucker bestäuben und warm oder kalt servieren.
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