Rauchiger Bohneneintopf mit Tofu-Croutons


Hallo ihr Lieben 🙂

Eine Elisa ist heute sehr, sehr glücklich. Immerhin hat ist heute ihr Laptop angekommen. Der alte ist nach 6 Jahren Laufzeit eindeutig fertig 😀 Wir saßen gerade am Mittagstisch, die Kamera hatte ihren Dienst gerade beendet und eigentlich hab ich mich total auf meinen Eintopf gefreut (der zu dem Zeitpunkt sogar noch warm war!), als es klingelte. Das Postauto stand vor der Tür. Ich sah zu meiner Mutter, sie nickte Richtung Tür. Leicht meckernd stand ich auf, um die Pakete entgegen zu nehmen. Der Postbote sagte schon: „Es ist diesmal auch ein Paket für dich dabei“, da breitete sich ein Grinsen auf meinem Gesicht aus und das Essen war vergessen. 😀

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Im Endeffekt hab ich dann doch noch lauwarm gegessen und den Laptop erst etwas später ausgepackt. Jetzt richte ich nebenbei noch alles mögliche ein, lade diverse Programme runter und freue mich der Technik 😉

So, aber nun zum eigentlich wesentlichen dieses Beitrags. Dem Eintopf! Ich hatte schon länger vor, mir ein Rauchsalz zu kaufen. Aber ehrlich gesagt war es mir immer zu Teuer. Vor ein paar Tagen war eine Marke im benachbarten Supermarkt im Angebot, da musste ich die Gelegenheit ganz einfach ergreifen 😀 Beim Öffnen der Dose kam sofort ein stark rauchiger Duft zum Vorschein. Der erste Gedanke war: Oh, Räucherkammer. Aber das soll ja so sein und es wäre ja eigentlich viel schlimmer, wenn es nicht nach geräuchertem riechen würde. Wenn ihr noch kein Rauchsalz besitzt, kann ich euch das von Just Spices wirklich empfehlen. Bei Amazon bekommt ihr entweder ein 5er Dosen Pack mit je 98g Inhalt oder 10er Pack Tütchen mit je 9g Inhalt. Zum Probieren sind vielleicht die Tütchen praktischer, aber wenn ihr das Rauchsalz auf jeden Fall kaufen und regelmäßig benutzen wollt, würde ich zu den Döschen raten.

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Ich hatte schon länger mal wieder Lust auf einen richtig schön deftigen Eintopf. Da lag es für mich irgendwo nahe, dass ich ihn jetzt auch ganz einfach mal mit dem neu erworbenen Rauchsalz würzen könnte. Wobei ein Großteil des verwendeten Rauchsalzes am Tofu gelandet ist 😀

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Wer nicht alle Bohnen beziehungsweise die Kichererbsen zuhause hat, kann auch jede andere beliebige Bohnen oder auch Linsensorte verwenden. Allerdings finde ich hier die Mischung zwischen großen runden Kichererbsen, dicken weißen Bohnen und kleinen Mungobohnen schön, da auch alle drei eine eher helle Farbe haben und das Essen dadurch nicht so braun-grau gematscht aussieht 😉 Außerdem haben sie eine relativ gleiche Garzeit, wodurch nicht der eine Teil total zerkocht ist, während der andere noch halb roh bleibt.

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*Klick* zum Rezeptdownload

Vegetarisch, Vegan, Lactosefrei, Eifrei, Nussfrei, Weizenfrei, Glutenfrei, Zuckerfrei, Fettarm

Zutaten für 6-8 Portionen:
150g getrocknete Kichererbsen
150g getrocknete Mungobohnen (geschält)
150g getrocknete weiße Bohnen
250g Tofu
2EL Sojasoße
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
400g Möhren
400g vorwiegend festkochende Kartoffeln
2EL Olivenöl
800ml Gemüsebrühe
500g Passierte Tomaten
200g TK-Erbsen
Rauchsalz
Pfeffer
Paprikapulver, scharf
Curcuma
Korianderpaste
Sambal Oelek
Kreuzkümmel

Zubereitung:
1. Am Vorabend: Kicherebsen und weiße Bohnen in ausreichend Wasser einweichen. Wer ungeschälte Mungobohnen hat, weicht diese ebenfalls ein. Tofu in kleine Würfel schneiden. Mit der Sojasoße, 1TL Rauchsalz, 1/2TL Curcuma, 1/4TL Kreuzkümmel, 3/4TL Paprikapulver, 1/2TL Korianderpaste und einer abgezogenen und gepressten Knoblauchzehe marinieren lassen.

2. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Knoblauch abziehen und fein hacken. Kartoffeln und Karotten schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch 3-5 Minuten andünsten. Kartoffeln und Karotten hinzufügen und kurz mit anbraten. Einweichwasser der Bohnen und Kichererbsen abgießen und alle drei mit in den Topf geben. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Passierte Tomaten hinzufügen. Aufkochen und 30 Minuten köcheln lassen.

3. Derweil den Tofu in einer Pfanne knusprig anbraten. Den fertig gekochten Bohneneintopf mit etwas Rauchsalz, ordentlich Pfeffer, etwas Paprikapulver und Curcuma, 1TL Korianderpaste und Salbal Oelek sowie etwas Kreuzkümmel nach Geschmack würzen und abschmecken. Erneut kurz aufkochen, auf die Teller verteilen und mit dem gebratenen Tofu garnieren.

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Post Scriptum: Für die im Text enthaltene Werbung erhalte ich kein Geld vom Vertreiber. Ich empfehle diese Marke lediglich, weil ich das Produkt gut finde.

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3 Kommentare

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