Stollen – Zwar nicht aus Dresden, aber nach Dresdner Rezept


Hallo ihr Lieben 🙂

Zu Weihnachten gehört Stollen einfach genau so, wie Weihnachtsmusik, Weihnachtsmärkte, Plätzchen und der Tannenbaum. Doch was, wenn man wie ich nicht einfach zum Bäcker gehen  kann, um sich das Gebäck zu kaufen? Dann muss man wohl oder übel selber ran an die Schüssel und kneten was die Hände hergeben. 😉

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Finde ich persönlich eigentlich auch viel schöner, nur eben blöd, dass das ganze ziemlich anstrengend werden kann. Jedenfalls wenn man, wie ich, gleich die doppelte Menge Teig macht und dadurch eben auch doppelt so viel kneten muss ^^

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Doch es hat sich definitiv gelohnt und ich habe jetzt, nach einer Backaktion, die bis tief in die Nacht andauerte, 4 fertige Stollen. Und obwohl man ja das fertig gebackene Gebäck eigentlich mindestens eine bis zwei Wochen ruhen lassen soll, musste ich heute den ersten direkt anschneiden. Einerseits weil ich Bilder machen wollte, andererseits weil ich so unsagbar neugierig auf das Ergebnis war 😀 Aber wenn ihr noch diese Woche so wie ich die doppelte Menge macht, habt ihr bis Weihnachten für jede Woche einen Stollen – und sie werden von Mal zu Mal besser 😉

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*Klick* zum Rezeptdownload

Vegetarisch, Vegan, Lactosefrei, Sojafrei, Weizenfrei, Eifrei

Zutaten:
1200g Dinkelmehl, Typ 405
2 Würfel Hefe
400ml Hafermilch
400g weiche Margarine + extra zum bestreichen
3 Prisen Salz
600g Rosinen + Rum
100g ganze Mandeln
150g Zitronat
100g Orangeat
100g Zucker
10g Stollengewürz
Puderzucker

Zutaten:
1. Rosinen über Nacht in so viel Rum einweichen, dass sie grade bedeckt sind.

2. Milch auf 40°C erhitzen. 20g Zucker darin auflösen und die Hefe kleingebröselt und unterrühren. 15 Minuten gehen lassen.
Überschüssigen Rum abschütten und Rosinen mit Zitronat, Orangeat, Mandeln, Stollengewürz und 80g Zucker vermischen.
Mehl mit dem Salz in einer Schüssel vermischen. Frucht-Mandelmischung unterrühren. Butter und Hefemilch hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort mindestens 3 Stunden gehen lassen.

3. Ofen auf 160° Umluft vorheizen.
Teig erneut durchkneten und in zwei gleichgroße Stücke teilen. Diese etwa auf 25x30cm ausrollen. Den Teig gedacht entlang der langen Seite in drei Teile unterteilen. Die rechte kurze Seite in die Mitte klappen. Die linke kurze Seite darüber legen, sodass man am Ende zwei etwa 25cm langen Stollen erhält. Diese werden auf das Backblech legen und eine Stunde backen.

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4. Nach dem Backen den heißen Stollen mehrmals einstechen und großzügig mit Margarine einstreichen. Anschließend dick mit Puderzucker bestäuben und in ein Tuch einschlagen. Kühl lagern.

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Hinweise: Der Stollen entfaltet erst etwa ab der ersten Woche Lagerung sein Aroma. Viele sagen zwar, dass ein Stollen zwei oder gar vier Wochen lagern muss, aber eine Woche reicht auch schon aus. Der Stollen muss ‚atmen‘. Deswegen am besten einfach in Leintücher einwickeln und so im Keller oder einem kalten Raum aufbewahren. Man sollte den Stollen möglichst nicht in einer Kiste lagern. Auf gar keinen Fall in Folie einwickeln oder eine Plastikbox legen! Da kann der Stollen nicht mehr atmen.

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Leider ist das Bild ein wenig gelbstichig geworden… Aber vorher war es total dunkel, so sieht man zumindest, was drauf ist 😀
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