Herbstmenü – Ein gelungener Abend in drei Gängen


Hallo ihr Lieben 🙂

In den nächsten Beiträgen von mir wird es um ein herbstliches 3-Gänge-Menü gehen, welches ich meiner besten Freundin zum Geburtstag geschenkt habe. Sie ist absolute Fleischliebhaberin und obwohl sie selber eine Zeit lang vegetarisch gelebt hat, konnte sie sich nicht so ganz vorstellen, dass so ein großes Essen ganz ohne totes Tier auch wirklich schmecken kann und man nichts vermisst 😀 Aber am Ende hat sie mit einem letzten Gläschen Wein in der Hand von dem Essen geschwärmt – und ihre leuchtenden Augen waren das größte Lob und ich habe mich wirklich gefreut, dass ich ihr so eine Freude bereiten konnte ♥

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Zur Planung und Vorbereitung:
Hier möchte ich euch kurz erzählen, wie ich das Menü zusammengestellt, geplant, vorbereitet und schließlich umgesetzt habe.
Ab dem Tag, an dem der Termin für das Essen feststand, habe ich täglich auf den verschiedensten Seiten gesucht und verglichen; Zeitungen durchblättert; Bücher gewälzt. Doch nicht ein Rezept entsprach zu 100% meinen Vorstellungen und Wünschen. Also habe ich eine Excel-Tabelle erstellt mit den Rubriken Vorspeise, Hauptgang, Nachtisch und habe dann nach und nach aussortiert, ergänzt, zusammengewürfelt und noch mal aussortiert, bis ich schließlich zwei verschiedene Menü-Varianten hatte. Letztendlich habe ich mich für diese hier entschieden, weil ich sie einfach interessanter fand und sie, zumindest aus meiner Sicht, nicht so vorhersehbar herbstlich – also Kürbis, Kürbis und noch mal Kürbis – ist.
Die Vorspeise und Teile des Desserts habe ich bereits am Vortag zubereitet und dann kalt gestellt. Beim Nachtisch ist das notwendig, die Suppe könnte man auch erst am Dinnertag zubereiten.
Das Ragout für den Hauptgang habe ich am Vormittag gekocht und dann bis zum Abend ziehen lassen, die Klöße habe ich ebenfalls vorbereitet, roh mit Frischhaltefolie kalt gestellt und erst am Abend gekocht.
Ganz frisch habe ich den Aperitif, den Affogato al caffè und Birnen für den Nachtisch gemacht. Letztere habe ich nur am Abend vorher ein Mal „geprobt“, weil ich irgendwie fand, dass sie sich ziemlich schwierig anhörten. Aber im Endeffekt stellte sich heraus, dass es ein echt idiotensicheres Rezept ist, das einfach nur himmlisch schmeckt 😀
Recht lustig war noch die Sache mit der Deko: Ich ging eigentlich davon aus, dass wir noch schöne Herbstservietten und Tischläufer hätten, musste dann aber am Dinnermorgen feststellen, dass dem nicht so war. Also bin ich, innerlich ziemlich laut fluchend, durch das ganze Haus getigert, auf der Suche, nach brauchbaren Dekoartikeln. Aber es lies sich einfach nichts ausfindig machen. Bereits halb am Verzweifeln ist mir dann die Idee gekommen, dass ich ja auch in den Wald gehen und mir dort einige Blätter und Nüsse suchen kann. Und so kam es, dass ich am Morgen noch einen ausführlichen Spaziergang mit Kamera und kleiner Tüte gemacht habe, um den Tisch noch schön eindecken zu können 😀 Die restlichen Kleinigkeiten sind Dinge, hauptsächlich ja Lebensmittel, die wir im Haus und Garten hatten. Weintrauben und Feuerdorn sind aus dem Garten geklaut; Äpfel, Maronen und Butternut sind im Supermarkt gekauft ^^

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Aperitif: Campari Hot Honey
Vorspeise: Geröstetes Fenchel-Möhren-Süppchen mit Rosmarinschaum
Hauptgang: Walnussklöße mit Kastanien-Pilz-Ragout 
Nachtisch: Flan zu karamellisierten Wein Birnen mit rosa Pfeffer oder Walnüssen

Digestif: Affogato al caffè

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