5 Gebäcke, die jeder (Deutsche) einmal machen sollte


Hallo ihr Lieben 🙂
Ja, es ist wieder Samstag und damit mein Thementag. Nun, wie komme ich auf die Idee dieses Themas? Ganz ehrlich? So genau weiß ich das selber nicht. Es spielt wohl so eine Art Frust mit, dass so viele Leute in meiner Umgebung entweder noch nie einen Ofen bedient haben oder aber die verrücktesten Dinge ausprobieren, ohne je etwas „typisch Deutsches“ auf den Tisch zu bringen. Ich muss gestehen, dass ich Kochtechnisch da auch nicht unbedingt viel besser bin, da die deutsche Küche im allgemeinen sehr fleischhaltig ist und nicht alle Gerichte eine vegetarische Abwandlung vertragen. Aber ich geb mir wenigstens Mühe, fleischhaltige Gerichte zu „vegetarisieren“. Aber um’s kochen soll es ja jetzt garnicht gehen, sondern um’s backen.
Also kommt hier meine Liste:

1. Körnerbrot
Deutschland kann man wohl als eine Brotnation bezeichnen. Worüber ich ehrlich gesagt auch super froh bin! Immer wenn ich verreise, freue ich mich schon darauf, endlich wieder „ordentliches“ Brot zu essen. Nicht nur Weißbrot, das nie und nimmer satt macht. Klar, hier gibt es bei jedem Bäcker, in jedem Backshop und in jedem Supermarkt „ordentliches“ Brot zu kaufen. Denoch bin ich der Meinung, dass man es wenigstens ein Mal selber gemacht haben sollte. Viele scheuen sich wahrscheinlich vor einem zu großen Aufwand, aber eigentlich ist diese Sorge unbegründet. Klar, es gibt viele eher aufwendige und komplizierte Rezepte, aber bei diesem hier zum Beispiel kann kaum was schief gehen und es ist auch nicht zu aufwendig. Also? Worauf wartet ihr? Ab an den Ofen! 😉

2. Streuselkuchen mit Hefeteig
Für mich ein absoluter Klassiker und Allrounder. Machen kann man ihn ja auf tausende verschiedene Arten. Mit Pudding, Quark oder ganz ohne, mit Kirschen, Äpfeln, Birnen, Pflaumen, Pfirsichen oder gar ganz ohne Obst, viele Streusel, wenig Streusel. Wer keine Hefe mag, macht es eben mit normalem Rührteig. Der Favorit unserer Familie: unten Hefe, in der Mitte Vanillepudding und Kirschen und oben richtig viele Streusel. Eigentlich eine Schande, dass ich dieses Rezept noch nicht vorgestellt habe!
Man kann diesen Kuchen aber auch exotisch mit Ananas und Kokosflocken machen. Also, keine weiteren Ausreden, dass man irgendwas daran nicht mag!

3. Schwarzwälderkirsch Torte
Auch dieser Torte habe ich auf meinem Blog noch keine Ehre erwiesen *Schäm* Dabei war sie das erste, was ich ganz alleine (abgesehen von Keksen und Selterwasserkuchen) gebacken habe. Ja, richtig gehört. Die verschrieene, ach so aufwendige Torte habe ich mit noch recht wenig Backerfahrung vor 2 Jahren im zarten Alter von 14 fast komplett alleine hinbekommen. Das einzige, bei dem ich Hilfe beansprucht habe, war das zerteilen der Böden. Aber inzwischen kann ich auch das recht gut und wenn man weiß, wie man es machen muss (nämlich mit einem dünnen, glatten Fäden) ist ja auch das nicht allzu schwer. Und sollte jetzt die Ausrede kommen, dass man ja keine Tortenplatte habe, tja, die habe ich auch nicht und mit ein bisschen Geschick kann man die Böden auch ohne sie überleben lassen.
So, jetzt aber genug der Prahlerei. Warum sollte meiner Meinung nach jeder mal die Schwarzwaldtorte backen? Ich kenne wirklich keinen (Deutschen), der noch nie ein Stück dieses Gebäckes gegessen hat und auch in anderen Ländern ist die Torte ein Begriff. Als ich zum Beispiel in England war, fragte mein Gastvater, welche anderen typischen Kuchen wir, neben dem „Blackforest Gateau“ sonst noch so hätten. Puh, jetzt habe ich dazu echt viel geschrieben 😀 Kommen wir also zum nächsten:

4. Lebkuchenmänner
Ich weiß nicht, ob Lebkuchenmänner „typisch Deutsch“ sind. Aber für mich gehören sie einfach genauso zu Weihnachten dazu, wie der geschmückte Baum, die Musik und überfüllte und duftende Weihnachtsmärkte. Den Geruch von frischen Lebkuchenmännern liebe ich total und es bereitet mir jedes Jahr wieder eine Freude sie so richtig schön zu verzieren und bis zum Schluss der Weihnachtszeit zu verteidigen. Selbst wenn jemand heute zu Weihnachten keine Plätzchen mehr backt und verziert, sollte er, so finde ich, wenigstens als Kind mal seine kleine Lebkuchenmann-Armee gemacht haben.

5. Verschwindekuchen
Ich weiß nicht, ob das die fachgerechte Bezeichnung für diesen Kuchen ist, aber in meiner Familie wird er eben so genannt 😀
Gemeint ist dieser, meist in einer Springform gebackener Kuchen, wo vor dem backen das Obst oben drauf verteilt wird und beim Backen der Teig so hoch geht, dass die Früchte zum größten Teil in der Mitte verschwinden. Dieser Kuchen ist wirklich kinderleicht und ich erinnere mich, dass ich ihn früher oft mit meiner Mutter zusammen gebacken habe. Geeignet ist eigentlich so gut wie jeder Bisquitteig. Etwas Quittengeele dazugegeben, Apfelspalten drauf und ab in den Ofen. Himmlisch! Oder mit ein wenig Kakao und Birnen. Lecker. Auch mit Mandarinen schmeckt es super. Also auch hier: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, was man auch bei diesem Rezept sehen kann.

Ich hoffe, ihr stimmt mir so im groben zu. 😉
Welches Gebäck sollte eurer Meinung nach mal jeder gebacken haben?

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